The only way to do great work is to love what you do

Während ich die Collagen für diesen Blogeintrag angefertigt habe, musste ich oft inne halten und staunen. Ich weiß, das ich mich entwickelt habe und das meine Bilder sich über die letzten Jahre stark verändert haben, aber diesen Prozess wortwörtlich vor sich zu haben, ist ein merkwürdiges Gefühl. Ich schaue mir die Bilder an und sehe nicht, wie sich mein Technikverständnis verändert hat. Ich sehe auch nicht, dass sich meine Models verbessert haben. In den Fotos erkenne ich auch nicht, das ich bestimmten Regelvorsätzen gefolgt bin. Wenn ich mir die Bilder so ansehe, die in den letzten 4 Jahren entstanden sind, sehe ich mich. Meine Suche. Meinen Ehrgeiz. Meine Entwicklung. Ich sehe meine Sehnsüchte, sehe meine Zweifel, sehe meine Glücksmomente. Vielleicht mag das dem ein oder anderen nicht so vorkommen, aber ich teile hier sehr intime Momente mit euch. Ich lasse euch daran teilhaben, welche Fotos mich berührt haben und welche mich aufgerichtet haben, als ich aufhören wollte. Denn ja – das wollte ich.Wie jeder, der einen kreativen Beruf ausübt und perfektionistisch veranlagt ist, zweifle ich ab und zu mal. Deshalb habe ich diesen Moment auch lange hinaus gezögert, wollte euch lange nicht daran teilhaben lassen, wo meine Schwachpunkte lagen und was Salz in die Wunde gestreut hat. Heute sehe ich das alles ein bisschen anders. Ich zeige euch, welche Bilder mir im Herz schmerzen und welche Momente mir die Glückstränen in die Augen auftreiben lassen. Denn nach wie vor sehe ich keine Pferdefotos in den Collagen. Ich sehe harte Arbeit, Emotionen und ich sehe mich selbst darin. Dies ist wohl eins der schönsten Gefühle, die ein Fotograf für seine Arbeiten entwickeln kann.

2012


Ich bin ein Mädchen, das überall und nirgendwo hingehört. Ich möchte einen ruhigen Bürojob, feste Arbeitszeiten und Tiere um mich haben. Auf der anderen Seite möchte ich kreativ sein, die Nacht zum Tag machen und verfluche jeden Moment, den ich nicht in der Natur sein kann. Mein Herz war immer hin und her gerissen zwischen einem ruhigen und aufregenden Leben. Fotografiert habe ich schon immer, nur nie Pferde, obwohl sie auch schon immer in meinem Leben waren.
Was muss ich noch mehr zu diesen Bildern sagen? Ich habe mich durch Natur- und Peoplefotografien zwar bereits lange vom Automatikmodus verabschiedet, aber das Prinzip hatte ich irgendwie noch nicht ganz verstanden. Bewegungsunschärfe und ein ISO-Rauschen das echt nicht mehr feierlich ist, waren das Resultat. Ich hatte keine Ahnung wann Pferde vor der Kamera gut aussehen. Aber mir ist sofort eins klar gewesen: Das will ich weitermachen. Ich weiß noch, als ich die ersten Bilder auf den Computer geladen habe und bitter enttäuscht war. Irgendwie sahen sie nicht so aus, wie ich sie mir in meinem Kopf vorgestellt habe. Als dann noch die Winterzeit kam, packte mich der Ehrgeiz und ich sagte mir: Du hast ein paar Monate Zeit, bis der Frühling kommt. Nutze das zum Lernen. Und genau das habe ich gemacht. Ich habe mich reingekniet, mich mit lichtstarken Objektiven auseinander gesetzt, habe Bildmaterial analysiert, Tutorials geguckt, ausprobiert und experimentiert. Und als der Jahreswechsel und später der Frühling kam, konnte ich es nicht mehr erwarten das ganze Wissen, was ich über den Winter in mein Gehirn geprügelt habe, endlich auch in die Tat umzusetzen.

2013


Jetzt habe ich so ziemlich all das gemacht, was ich irgendwo mal gesehen und gelesen habe. Pferde vor schwarzem Hintergrund ohne Leinwand, habe auf den Sonnenstand geachtet, auf die Farben, auf die Kontraste. Meistens scheiterte es dann nur noch an meiner Schnelligkeit, denn die richtigen Phasen bekam ich nur selten auf’s Bild. Außerdem habe ich davon Nutze gemacht, dass ich eine Mediengestalterausbildung habe: Bildretusche war kein Problem für mich. Zwar graust es mir heute, wenn ich mir manche Zaunretuschen ansehe, aber da ich weiß, dass ich dies auf den Bildern zum ersten Mal probiert habe, bin ich doch recht stolz auf mein Altes Ich. Das ganze hat sich wie eine Spirale entwickelt: Ich wollte mehr, denn die Bilder wurden besser, aber ich konnte immer noch nicht das ablichten, was in meinem Kopf stattfand. Ich denke, hier hat sich meine erste Problematik eingeschlichen und sich wie ein Blutegel festgesaugt, ohne das ich es merkte.

Mitte des Jahres habe ich verstanden, was Gegenlicht bedeutet und wie man es einsetzt. Bei Bildanalysen habe ich mir spezielle Schattenverläufe gemerkt und wollte diese auch in meine Bilder bringen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg, habe ich also angefangen, Pferde fast nur noch im Gegenlicht zu fotografieren. Ob es dabei Mittag ist, war mir zu der Zeit noch relativ egal. Ein weiteres Manko, das mir heute auffällt: An welcher Wahrnehmungsstörung habe ich zu der Zeit eigentlich gelitten, dass ich Gelbstich und (relativ) starke Vignettierung geil fand? Ist das sowas, wie die Modesünden der Fotografen? Muss da jeder durch? Wie dem auch sei – damals fand ich’s geil. Heute würde ich alles anders machen. Gut zu wissen.

Gegen Ende des Jahres war ich dann endlich so weit, diffuses Licht bewusst einzusetzen. Auch hier war es oftmals mehr Glück als Können – ich habe gesehen, was ich habe, und habe damit gearbeitet. Damals hat mich das wirklich verzweifeln lassen, denn ich bin bei jedem Shooting mit einem vorgefertigen Bild in meinem Kopf aufgetaucht und mit der Überzeugung, genau dieses nachzustellen. Der Blutegel saß ziemlich fest – und mir war’s egal. Als ich die meisten Schatten-, Licht- und Farbsituationen ausprobiert hatte fing ich an, wieder mehr auf mich selbst zu hören. Immer wieder sagte ich mir, dass meinen Bildern etwas fehlt. Sie sind nicht perfekt genug. Sie sind nicht das, was ich wollte. Ich konnte aber auch nie definieren, woran das lag. Was fehlte. Das hat mich wahnsinnig gemacht – und angetrieben, mehr zu arbeiten, mehr auszuprobieren, mehr zu lernen. Ich denke, diesem Ehrgeiz verdiene ich es, dass ich zu der Zeit bereits meine ersten Veröffentlichungen in Zeitschriften hatte. Als ich im September dann auf Borkum war, wurde ein Stein ins Rollen gebracht. Der Winter stand vor der Tür und wieder einmal habe ich die Zeit zur Reflexion genutzt und damit verbracht, weiterzulernen.

2014


Ich habe das Prozedere vom letzten Jahr quasi wiederholt. Ich habe den ganzen Winter lang überlegt, wie ich mein Geschäft ausbauen könnte und mehr erreichen könnte. Was ich bereits alles in einem Jahr geschafft hatte, habe ich dabei kaum beachtet. Ich habe mir Bilder vom letzten Jahr angesehen und darin markiert, was mich stört und Möglichkeiten aufgeschrieben, wie ich es nächste Mal besser machen könnte. Ihr seht, ich habe wirklich viel gearbeitet. Ich war so beschäftigt damit, meine Bilder zu perfektionieren und das fehlende „Etwas“ zu suchen, dass ich vergaß, warum ich angefangen habe. Wollte ich nicht ein Freigeist sein? In der Natur leben? Stattdessen saß ich am Computer, habe Portfolioauftritte aktualisiert, Bilder bearbeitet (Wie ich meine Fotos bearbeite, erfährst du hier), Emails beantwortet, die sozialen Netzwerke befüllt. Zu der Zeit hatte ich bereits eine Fanbase und wollt sie natürlich füttern.
Diesmal habe ich bereits früher wieder mit dem Fotografieren angefangen, da ich nun mehr die Sonnenaufgänge für meine Fotos nutzen wollte. Direkte Sonne sieht man immer weniger in meinen Fotos. Das ist mir übrigens auch erst jetzt aufgefallen, bewusst habe ich das nicht gemacht. Wahrscheinlich habe ich mich da schon intuitiv meinem persönlichen Ästhetikempfinden angepasst, anstatt immer nur zu gucken, was die anderen denn machen.

Ansonsten war das Jahr groß. Es gab mehrere TV-Berichte über meine Arbeiten (oder hier ganz aktuell), verschiedene Interviewartikel und erste Veröffentlichungen in den USA und Asien (China). Ich habe Menschen kennen gelernt, die einander aufbauen anstatt sich klein zu halten. Es gab Dämpfer, in denen die Fotos wieder mal nicht das waren, was ich wirklich wollte, aber da ich immer noch nicht beschreiben konnte, was ich wirklich wollte, machte ich einfach weiter. Ich denke, das war eine gute Entscheidung. Ich konnte nicht definieren, wie meine Bilder aussehen sollten. Also habe ich alles mögliche gemacht, habe ausprobiert, experimentiert und konnte somit all das benennen, was ich nicht machen wollte. Das Jahr hat mich gejagt. Ich bin von einer Location zur Nächsten, von einem Job zum anderen. Wenn ich heute über das Jahr nachdenke, fällt mir dazu nur die Hälfte ein. Es ist so viel passiert, das mein Gehirn gar nicht alles fassen konnte.

Mitte des Jahres, als mir bereits unterbewusst klar wurde, dass etwas in mir unglücklich und rastlos ist, war ich wieder mal für eine Fototour auf Mallorca. Letztendlich ist hier eines der Bilder entstanden, das mir am meisten bedeutet. Das Bild ist einfach, ich weiß. Die Schimmelstute ist nicht hundertprozentig scharf. Im Grunde ist dieses Bild technisch gesehen nicht mal etwas besonderes, aber dieses Foto bedeutet mir die Welt. Hinter dem Foto verbirgt sich eine Geschichte, aber da der Beitrag bereits so lang ist (sorry dafür), erspar ich euch weitere hundert Zeilen und kürze es wie folgt ab: Als ich das Shooting mit der absolut blinden Stute Petit hatte, wusste ich nicht, wohin mich mein beruflicher Weg führt. Ich wusste auch nicht, wohin ich wollte. Meinen Bildern fehlte wie besagt etwas, meine Gedanken waren reines Chaos und ich überlegte zu der Zeit sogar, ob ich diesen Beruf wirklich weiter ausführen möchte. So ein langweiliger Bürojob kam mir plötzlich wieder sehr attraktiv vor. Dann kam Petit und hat mir den Weg gezeigt. Das Vertrauen und die Wärme, die diese Stute mir und Lizz entgegen gebracht hat, während sie von nichts als Schwärze umgeben war, hat mein Herz erfasst und nicht mehr losgelassen. Während sie so vorsichtig aber neugierig durch den unbekannten Paddock streifte, schlug sie plötzlich den Weg eines dünnen, dunklen Pfades ein, der mit einem Tor aus Büschen zum Abendlicht endete. Auf dem Foto (Collage links oben) ist dieser Moment festgehalten. Auch wenn du nicht weißt, wohin der Weg dich führt, darfst du dich auf das Unbekannte einlassen. Vertraue auf deine Instinkte, auf dein Bauchgefühl, schenke deinem Herz mehr Aufmerksamkeit und sei mutig. Du wirst deinen Weg finden und die Welt vielleicht zu einem besseren Ort machen. So, wie die Stute es für mich getan hat. Danke, Petit. Mittlerweile erhielt sie einen eigenen, ausführlichen Blogeintrag.

Meinen größten Rückschlag gab es dann im Herbst. Bei einem Shooting habe ich mir einen Trümmerbruch an der Hand zugelegt – natürlich der Auslösefinger. Von jetzt auf gleich musste ich bremsen. Man kann sich das ungefähr so vorstellen, wie ein Marathonläufer im Wettkampf. Ich hatte das Jahresende vor Augen, hatte die meisten meiner Ziele erreicht oder war kurz davor und plötzlich zieht mich jemand aus dem Wettkampf raus. Der Vergleich verdeutlicht, in welche Situation ich mich damals gebracht habe. Ich habe den Job nicht mehr als erfüllend empfunden, sondern nur noch als Wettkampf. Ich habe ständig mit anderen konkurriert, mich immer umgesehen, aber das Schlimmste war damals, dass mein größer Konkurrent ich selbst war. Das Resultat: Ich wurde zum Nachdenken und schließlich zum Umdenken gezwungen. Stundenlang saß ich auf dem Sofa und hab den Wolken dabei zugesehen, wie sie vorbei geflogen sind. Hätte ich ein Meer für der Tür gehabt, hättet ihr mich wohl jeden Tag von morgens bis abends dort gefunden. Ich habe viel an meine Begegnung mit Petit gedacht und was sie mich gelehrt hat. Der Erfolg, den man sich aufgebaut hat, kann sofort verpuffen. Man selbst kann verpuffen. Einfach so. Die Wolken am Himmel würden weiter ziehen, die Wellen weiter am Strand ineinander brechen – nichts würde sich verändern. Obwohl ich wusste, dass der Bruch nichts Großes war, nichts lebensbedrohliches, so kam es mir doch vor wie ein kleiner Weltuntergang. Mein persönlicher Independence Day. Nur ohne Will Smith. In diesem Winter habe ich endlich wieder eine Pause eingelegt. Habe meine Wurzeln zur Spiritualität und zum Tierschutz wiedergefunden. Anstatt in Bildern einzukringeln, was falsch gelaufen ist, habe ich einfach nur darüber nachgedacht, was ich mit meinen Bildern eigentlich bezwecken möchte.

2015


Ich habe mich festgefahren und kam nicht weiter. Mein Finger war lange verheilt, das Geschäftsjahr davor abgeschlossen. Letztendlich hat mich eine ganz kleine Veränderung aus dieser Gedankenstarre geholt. Es war Januar, es gab keinen Schnee, aber ich wollte fotografieren. Wollte neues ausprobieren – diesmal ohne Zwang, ohne Plan, einfach machen. Letztendlich bin ich auf der Dortmunder Rennbahn gelandet. Die abendlichen Flutlichter und der Schneeregen waren für mich und meine Ansprüche eine Katastrophe. Als ich auf den Parkplatz fuhr wusste ich nicht, was ich dort machen sollte. Dann bin ich einfach ausgestiegen und zum Siegerring gelaufen, wo bereits die Gewinner des ersten Laufs vorgeführt wurden. Als ich die Pferde sah, ist der Groschen gefallen. Es war derselbe Groschen, der 2012 schon mal geklimpert hat. Diesmal einfach mit einer neuen Botschaft: Du fühlst etwas, wenn du dir das hier ansiehst. Also fotografiere die Gefühle, nicht das, was du zu sehen glaubst.

Der Rennbahn habe ich noch zwei weitere Besuche abgestattet, einmal sogar bei Vollmond. Als ich die Serie online stellte war mir eigentlich bewusst, das meine Follower sie nicht mögen würden. Schließlich habe ich vorher jahrelang nur hübsche Pferdchen im Sonnenuntergang gezeigt – was sollten sie nun von einer dunklen, farblosen Serie halten? Ich wurde eines besseren belehrt. Einzelne Bilder der Serie hängen mittlerweile großformatig an Wänden in Deutschland, England und Polen. Sie wurde ausgezeichnet und erhielt beim International Photography Award sogar ein Honorable Mention, zwischen tausenden anderen großartigen Fotoarbeiten, weshalb ich nicht damit gerechnet hätte, das meiner kleinen Serie überhaupt Aufmerksamkeit geschenkt werden würde. Letztendlich wurde sogar CNN somit auf mich aufmerksam. Bei dieser Serie habe ich das Düstere wieder entdeckt. Ich habe gemerkt, dass Action im Bild mir gar nicht so wichtig ist. Wehende Mähnen, viel Behang – das war plötzlich nur noch sekundär. Endlich entstanden Bilder, an denen ich zwar immer noch was zu verbessern fand, die mich aber ihres Inhaltes wegen zufrieden stimmten.

Natürlich habe ich wieder gearbeitet wie verrückt, bin viel gereist, habe viele Projekte geplant und bin selten zur Ruhe gekommen. Der Unterschied lag im letzten Jahr aber darin, dass ich das Gefühl hatte, mich mit meinen Fotos auszudrücken. Auf den Fotos waren nicht mehr nur hübsche Pferde, süße Ponys oder niedliche Wendyromantik. In meinen Bildern sehe ich jetzt die Suche nach mir selbst. Wie ein Licht in der Dunkelheit, sollten viele meiner Fotos zwar düster, aber dennoch farbstark sein. Intensivität, kein „an der Oberfläche kratzen“ mehr und keine Actionbilder, die vom Wesentlichen ablenken. Ich sehe, dass die Seele des Pferdes nicht immer im Galopp und auf einer grünen Wiese zu finden ist. Pferde sind doch mehr, als nur hübsch und stark, oder nicht? Sind sie nicht auch elegant? Sind sie nicht auch verletzlich? Spüren Demut und Dankbarkeit, Freude und Wut? Ich möchte nicht, dass das Pferd einfach so in meine Kamera guckt, weil es ein interessantes Geräusch oder seinen Futtereimer gehört hat. Ich möchte einen Dialog. Nach all den Jahren, in denen ich nicht wusste, was meinen Bilder gefehlt hat, wusste ich es jetzt: Kommunikation. Eine Seele.

Mein Weg war schnell und ich habe mich ziemlich oft auf der Überholspur wiedergefunden. Das ist keine arrogante Aussage, sondern nur das Zeugnis von verdammt harter Arbeit. Im Gegensatz zu Glück, welches ein Zufallsprodukt ist, kann jeder harte Arbeit abliefern. Ich kann mir vorstellen, dass viele das Problem haben, das ihren Bildern das Gewisse Etwas fehlt. In meinen Coachings wird das nicht selten angesprochen. Wenn du jemand bist, der gerade auf der Suche danach ist und vielleicht auch mal daran denkt aufzugeben: Erinnere dich daran, welches Gefühl dich hat starten lassen. Als du dich noch nicht in technischer Perfektion verloren hast. Als du noch etwas besonderes im Bild ablichten wolltest, weil dein erstes Versuchsobjekt vielleicht ein Tier war, das dir emotional nahe stand. Das ganze ist ein Prozess. Man entwickelt sich und wer keine Fehler macht, der hat nicht genug ausprobiert. Wenn du nicht weißt, was du willst, dann fang an zu definieren, was du nicht willst.
Es heißt, wer nur den Erfolg sucht, wird niemals erfolgreich sein. Wer aber das tut, was er liebt, den wird der Erfolg finden. Also sucht nicht nach Geld, oder eifert niemandem nach, sondern konzentriert diese Kräfte darauf, euren eigenen Weg zu bauen. Wenn euer Traumjob nicht existiert, dann müsst ihr ihn erschaffen. Wir leben glücklicherweise in einer Welt, in der nichts unmöglich ist, wenn man nur hart genug arbeitet und fest genug an sich selbst glaubt.

Ich bin noch lange nicht am Ziel. Wer mich kennt weiß, das ich viel vorhabe und in meinen Bildern immer noch so viel sehe, was ich anders machen möchte. Ich habe so viele Motivideen, die ich noch nicht umsetzen konnte. Ich hoffe, ich kann in zwei Jahren auf diesen Blogeintrag zurücksehen und mir sagen: Mensch, 2015 ist so lange her, und du hast dich so verändert.

Liebste Grüße,
deine

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Written by Carina Maiwald
Carina hat vor einiger Zeit ihr Herz verloren. Erst an Pferde, dann an die Fotografie. Ihre dritte Leidenschaft, das Reisen, fügt alles zu ihrer persönlichen Definition eines selbstbestimmten Leben zusammen. Ihre Fotografien sind preisgekrönt und erscheinen international in verschiedenen Medien, u.a. National Geographic und CNN. Im Jahr 2016 wurde sie gleich Zwei mal unter die "Top 10 Pferdefotografen weltweit" gewählt. Auf diesem Blog teilt Carina nicht nur ihre Texte und Fotos - sondern vor allem ihre Erfahrungen und Gedanken. Eine ausführliche Beschreibung findest du hier auf der "Über Carina"-Seite.