Hinter den Kulissen geht es meist stressiger zu, als es nach außen hin scheint. Seit Wochen plane und konzeptioniere ich Kurse für die Equine Photo Academy, um das Angebot möglichst einzigartig zu gestalten und die Exklusivität aufrecht zu erhalten. Ich will wachsen und lehne den Wandel dafür nicht ab. Das bedeutet aber auch, dass man sich mit neuen Dingen beschäftigen muss, für die man sich erstmal das Wissen aneignen muss. Recherchieren, üben, experimentieren, vorbereiten .. und dabei die normale Arbeit nicht vernachlässigen.
Obendrein hat vor einer Woche unser gemeinsamer Workshop auf der Hengst- und Deckstation Steinsberg stattgefunden. Das Aprilwetter hat sich von seiner besten Seite gezeigt und so konnten wir von Sonne bis Schnee alle Witterungsverhältnisse für unsere Praxisarbeiten nutzen. Zum Schluss wurden die Teilnehmer und wir als Kursleiter noch Zeuge eines echten Wunders: Wir haben die Geburt eines Mustangfohlens beobachten können, als sich der Kurs gerade gen Ende neigte.
Zuhause angekommen, ist an Ausruhen nur für einen Tag zu denken. Kurz Kraft tanken und das Wochenende Revue passieren lassen. Dann geht’s weiter: Emails, Papierkram,  Einzelcoachings vorbereiten, Wasserzeichen erstellen, Auswahlgalerien überprüfen, Fotos fertigstellen.
Mittlerweile sind wir wieder im Alltag angekommen, aber auch das soll nicht lange anhalten. Morgen um diese Zeit befinden wir uns nämlich schon im Landeanflug auf dem Weg zu unserem neusten Projekt. Wer den CNN Artikel über meine Arbeit aufmerksam durchgelesen hat, weiß, wohin es diesmal für uns geht. Ich kann es kaum erwarten, diese absolut neue Erfahrung zu sammeln und werde mit Sicherheit einiges zu berichten haben, wenn wir uns nächste Woche wieder in Deutschland befinden.

Ich bin momentan sehr glücklich. In meinem Kalender ist bis November fast jede einzelne Woche durchgeplant. Aber dieses Jahr ist anders. In den Letzten habe ich mich wie eine Comicfigur gefühlt, deren Beine zwar rotieren, aber die sich dennoch nicht vom Fleck bewegt. Ich war verdammt beschäftigt, busy bis unter die Ohren, aber nicht in meiner Seele glücklich. Ich bin endlich mit vollem Bewusstsein produktiv. Ich weiß, wo ich hingehöre, und wo ich hinmöchte. Kenne die Wege und bin für die Ablenkungen gewappnet, die mich auf der Reise dorthin herausfordern wollen. Ich mache endlich Dinge, die mich in meiner Philosophie unterstützen, meinen Erfahrungs- und Wissensschatz bereichern und habe das Glück, dabei viel reisen zu dürfen. Ich wachse als Mensch und die Energie fließt endlich ohne Störungen – und es hat sich niemals so gut angefühlt. Ich bringe anderen Menschen bei, ihren eigenen Weg zu verfolgen und war mir meines eigenen Weges nie so stark bewusst, wie zu diesem exakten Zeitpunkt.

Früher sagte ich: Ich weiß zwar nicht, wo der Weg hinführt, aber ich lasse mich einfach mal überraschen.
Jetzt sage ich: Ich weiß, wo der Weg hinführt und mein Herz begleitet mich – ich bin bereit.

Liebste Grüße,
deine

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Written by Carina Maiwald
Carina hat vor einiger Zeit ihr Herz verloren. Erst an Pferde, dann an die Fotografie. Ihre dritte Leidenschaft, das Reisen, fügt alles zu ihrer persönlichen Definition eines selbstbestimmten Leben zusammen. Ihre Fotografien sind preisgekrönt und erscheinen international in verschiedenen Medien, u.a. National Geographic und CNN. Im Jahr 2016 wurde sie gleich Zwei mal unter die "Top 10 Pferdefotografen weltweit" gewählt. Auf diesem Blog teilt Carina nicht nur ihre Texte und Fotos - sondern vor allem ihre Erfahrungen und Gedanken. Eine ausführliche Beschreibung findest du hier auf der "Über Carina"-Seite.