Wir alle kennen es – wir alle hassen es. Sommertage im Büro. Tatsächlich macht es uns das Wetter nicht gerade einfach, unseren Job zur heißen Jahreszeit gern zu haben. Während man es sich im Winter mit Tee und Heizung gemütlich machen kann, gibt es im Sommer nur wenig Mittel, um die schwüle Hitze in den Räumen erträglich zu gestalten. Das gilt übrigens auch für Home Offices, so wie meines. Ich selbst habe meine sommerliche Routine in den Vorbereitungen für mein erstes eBook etwas vernachlässigt und möchte mich so wie euch mit diesem Beitrag daran erinnern, dass man nur so produktiv sein kann, wie der Körper und Geist gesund ist. Also – los geht’s!

1. Erfrischungen

Wenn ich mich stark auf einen Task konzentriere, vergesse ich sehr schnell, genug zu trinken. Allgemein tue ich es mir sehr schwer, die empfohlenen ca. 2 Liter am Tag zu konsumieren und ich bin mir sicher, da bin ich nicht die Einzige. Zudem gehöre ich zu den Menschen, die nicht gerne stinknormales Wasser trinken, obwohl dieses besonders an heißen Tagen sehr wichtig ist. Aus diesem Grund setze ich an heißen Tagen, je nach Laune, entweder ein Vitamin-Wasser oder kalten Tee an. Hier habe ich beide für euch aufgelistet:

Vitamin-Wasser funktioniert ganz einfach und ist obendrein sehr gesund. Du kannst hineinmischen, was dir gefällt. Blaubeeren, Zitrone, Melone, Gurken, Erdbeeren, Kiwi .. der Fantasie sind tatsächlich keine Grenzen gesetzt. Mein Liebling: Zitronenscheiben mit Himbeeren und Minzblättern (die übrigens selbst einen kühlenden Geschmack hinterlassen). Kurz bevor ihr ein Glas trinkt, könnt ihr einen Eiswürfel hinzugeben. Die Karaffe könnt ihr immer wieder mit frischem Wasser auffüllen.

Als Tee-Junkie liebe ich es, mir im Sommer kalten Tee anzurichten. Auch hier kannst du das machen, worauf du Lust hast. Für meinen persönlichen Favoriten kommt auch hier wieder Minze zum Einsatz: Ich setze 2 Beutel grünen Tee mit Vanille-Aroma und 1 Früchtebeutel an und gebe ein paar Minzblätter beim ziehen hinein. Anschließend wird der Tee kalt gestellt. Am besten setzt du den Tee vor dem Frühstück an, so dass du ihn gekühlt genießen kannst, sobald die erste Hitzewelle durch die Fenster rollt.

2. Leichtes Essen

Nicht nur Liebe schlägt auf den Magen, Hitze nämlich ebenso. Die Verdauung schlägt nicht selten auf den Kreislauf und deshalb ist es ratsam, dem Körper das Verarbeiten von Mahlzeiten an warmen Tagen so simpel wie möglich zu machen. Ich habe euch zwei (vegane) Rezepte aufgelistet, die ich im Sommer sehr gerne esse und die schnell zubereitet sind (wer stellt sich an solchen Tagen schon gerne lange in die Küche?)

Kalter Nudel-Rucola-Salat
Du brauchst: Nudeln, Rucola, Tomatenmark, Gemüsebrühe, Kräuter (Basilikum, Rosmarin, Petersilie), Knoblauch, Cocktailtomaten, Pinienkerne
Während die Nudeln kochen, eine kleine Schüssel zum Anrühren der Soße nehmen. Tomatenmark (2/3) und heißes Wasser (1/3) verrühren, etwas Gemüsebrühe und die Gewürze hinzugeben. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Rucola in mundgroße Stücke zerkleinern, Tomaten vierteln und alles in eine großzügige Schüssel geben. Die fertigen Nudeln abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Pinienkerne mit etwas Knoblauch (ich nehme dafür meist Pulver) anbraten. Anschließend alles mit der Soße vermischen und im Kühlschrank kaltstellen.

Bananen-Kokoseis
Du brauchst: mind. 3 Bananen, Kokosnussdrink (z.B. von Alpro), Kokos- und Schokoraspeln
Bananen in dünne Scheiben schneiden. Einen Teller oder ein Brett nehmen, Klarsichtfolie spannen und die Bananenscheiben darauf auslegen. Diese dann 3 Stunden ins Gefrierfach stellen. Anschließend die Scheiben mit ca. 80ml Kokosnussdrink in einen Mixer geben und pürieren. Kokos- und Schokoraspeln anschließend unterrühren – und fertig ist das Eis (Okay, kann auch als Smoothie durchgehen)

Wer sich leichtes Fertigessen mit ins Büro nehmen möchte, kann sich in den üblichen Supermärkten gut danach umsehen. Aldi Nord z.B. bietet tolle Bulgursalat an und LIDL eine breite Auswahl an Obstsalaten.

3. Abkühlung am Arbeitsplatz

Ein Mini-Pool kann Wunder bewirken. Aber so einfach ist es schließlich nicht, einen Eimer kaltes Wasser am Arbeitsplatz aufzustellen. Für die Technik wäre das sogar fahrlässig. Meine Alternative: gekühlte Handtücher. Ich feuchte die Textilien an und lege sie anschließend in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach. Immer, wenn die Hitze unerträglich erscheint, lege ich mir ein Handtuch über die Beine, um die Schulter oder in den Nacken. Das gleiche kann man auch mit Schlappen für die Füße machen.

4. Lüften, falls möglich

Richtiges Lüften ist gold wert. Immer wieder denken die Leute, die Fenster tagsüber aufzumachen bringt die erhoffte Abkühlung durch eine kalte Briese. Aber sind wir mal ehrlich: Dieser erholsame Wind im Sommer ist in den meisten Fällen nur eine Erfindung von Hollywood. In Deutschland gibt’s sowas so gut wie gar nicht. Lüfte deshalb früh morgens und erkundige dich bei Kollegen auf dem Flur, ob sie ebenfalls die Fenster aufmachen können, damit die kühlen Morgenluft mal richtig durchzieht. Falls du Hilfe brauchst, um den frühen Vogel in dir zu wecken, habe ich hier weitere 5 Tipps für dich parat. Anschließend heißt es: Fenster zu, Jalousien/Rollos runterlassen und höchstens mal ein Fenster aufmachen, wenn es zur Schattenseite gerichtet ist. Lasst Flurtüren offen, damit weiterhin genug Sauerstoff zirkulieren kann.

5. Überflüssige Geräte ausschalten

Damit die kühle Luft auch wirklich im Büro bleibt, sollten überflüssige Geräte möglichst ausgeschaltet werden. Das gilt für große Technik wie z.B. einen Kopierer oder Fernseher, aber auch für die kleineren Geräte wie z.B. Laptops. Wenn ich Fotos an meinem Standrechner bearbeite, schaue ich gewöhnlich eine Serie oder einen Film nebenher. Sobald es draußen Sommer ist, versuche ich das zu vermeiden und genehmige nur das Einschalten eines Geräts. Kein Radio, kein Fernseher, kein Laptop, kein Föhn. Das mag kleinlich erscheinen, kann im Büroalltag aber Wunder bewirken. Wenn mehrere Kopierer, Scanner, PCs und Laptops gleichzeitig laufen (wovon nur die Hälfte wirklich genutzt wird), wird eine unglaubliche Hitze in den Raum befördert, die eigentlich vermieden werden kann.

Tipps für Haustiere

Diejenigen unter euch, die Katzen im Homeoffice beherbergen, können den Samtpfoten mit einem Katzenbrunnen etwas gutes tun. Ich habe seit einigen Jahren diesen hier von Lucky Kitty und bin sehr zufrieden damit. Das Keramikgehäuse ist Spülmaschinen geeignet und die Pumpe sorgt außerdem dafür, dass das Wasser immer frisch bleibt und die Haare rausfiltert. Meine Bengalin liebt es sogar, mit den Pfoten im Wasserstrahl zu paddeln. Wenn es mal richtig warm wird, füge ich immer ein Glas kaltes Wasser zum Brunnen hinzu, das sich mit dem restlichen Wasser (Zimmertemperatur) vermischt und damit nicht allzu kalt wird. Da der Brunnen über ein Liter Wasser fasst, kann ich auch mal beruhigt einen ganzen Tag lang für Shootings unterwegs sein, ohne ständig darüber nachdenken zu müssen, ob die Katzen genügend Wasser haben.

Was ist dein bester Tipp gegen Bürohitze?

Jetzt bist du dran – ich würde gerne wissen, ob du noch einen Tipp hast, wie man die Hitze im Büro erträglicher gestaltet … und nein, „Blaumachen und Zuhause bleiben“ zählt nicht! ;) Ich freu mich auf die Kommentare!

Gönnt euch ruhig mal ein Eis in der Mittagspause! Ich wünsche euch einen schönen Spätsommer Arbeitstag! :)

Liebste Grüße,
deine

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Written by Carina Maiwald
Carina hat vor einiger Zeit ihr Herz verloren. Erst an Pferde, dann an die Fotografie. Ihre dritte Leidenschaft, das Reisen, fügt alles zu ihrer persönlichen Definition eines selbstbestimmten Leben zusammen. Ihre Fotografien sind preisgekrönt und erscheinen international in verschiedenen Medien, u.a. National Geographic und CNN. Im Jahr 2016 wurde sie gleich Zwei mal unter die "Top 10 Pferdefotografen weltweit" gewählt. Auf diesem Blog teilt Carina nicht nur ihre Texte und Fotos - sondern vor allem ihre Erfahrungen und Gedanken. Eine ausführliche Beschreibung findest du hier auf der "Über Carina"-Seite.